Tausendguldenkraut

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Lateinische Bezeichnung

CENTAURII HERBA

Stammpflanze

Centaurium erythraea

Hauptinhaltsstoffe

Bitterstoffe

Wirkung

Fördert die Verdauungssaftproduktion

Arzneimittel

Appetitanregendes Mittel.

Anwendung

Für 1 Tasse Tee 1 Teelöffel voll mit kochendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Eine Tasse Tee mäßig warm 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten trinken. Tausendguldenkrauttee darf nicht bei Magen- und Darmgeschwüren angewendet werden.

Thymianblatt

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Lateinische Bezeichnung

THYMI FOLIUM

Stammpflanze

Thymus vulgaris

Hauptinhaltsstoffe

ötherische öle, Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe

Wirkung

Auswurffördernd, krampflösend, verdauungsfördernd

Arzneimittel

Bei Anzeichen von Bronchitis sowie bei Katarrhen der oberen Atemwege.

Anwendung

Für 1 Tasse Tee 1 Teelöffel voll mit kochendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Mehrmals täglich eine Tasse trinken.

Wacholderbeere

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Lateinische Bezeichnung

JUNIPERI FRUCTUS

Stammpflanze

Juniperus communis

Hauptinhaltsstoffe

ötherisches öl, Flavonglycoside, Gerbstoffe, Bitterstoffe

Wirkung

Verdauungsfördernd, antiseptisch, harntreibend

Arzneimittel

Bei Verdauungsstörungen, wie Aufstossen, Sodbrennen und Völlegefühl.

Anwendung

Für 1 Tasse Tee 1/2 Teelöffel mit kochendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. 3 – 4 mal täglich 1 Tasse trinken. Wacholderzubereitungen dürfen während der Schwangerschaft und bei Entzündungen im Nierenbereich nicht angewendet werden. Bei länger dauernder Anwendung oder bei Überdosierung können Nierenschäden auftreten. Tee aus Wacholderbeeren ohne Rücksprache mit dem Arzt nicht länger als 1 Woche einnehmen.

Wermutkraut

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Lateinische Bezeichnung

ABSINTHII HERBA

Stammpflanze

Artemisia absinthium

Hauptinhaltsstoffe

Bitterstoffe, Ätherisches Öl

Wirkung

Magensaftsekretionsfördernd, Gallensekretionsfördernd

Arzneimittel

Bei Magenbeschwerden, wie z. B. durch mangelnde Magensaftbildung, sowie zur Appetitanregung.

Anwendung

Für 1 Tasse Tee 1/2 Teelöffel voll mit kochendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Mehrmals täglich eine Tasse 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten trinken. Wermutkrauttee darf bei Magen- und Darmgeschwüren nicht angewendet werden. In hohen Dosen eingenommen können Zubereitungen aus Wermutkraut Vergiftungen mit Erbrechen, starken Durchfällen, Harnverhaltung, Benommenheit und Krämpfen hervorrufen.

Zinnkraut / Schachtelhalmkraut

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Lateinische Bezeichnung

EQUISETI HERBA

Stammpflanze

Equisetum arvense

Hauptinhaltsstoffe

Kieselsäure

Wirkung

Harntreibend, Kieselsäure festigt das Bindegewebe

Arzneimittel

Zur Erhöhung der Harnmenge bei Katarrhen im Bereich der Niere und Blase.

Anwendung

Für 1 Tasse Tee 1 Teelöffel voll mit Wasser 15 Minuten lang kochen und anschließend abseihen. Mehrmals täglich 1 Tasse zwischen den Mahlzeiten trinken. Schachtelhalmkrauttee darf nicht bei Wasseransammlungen (ödemen) infolge eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit angewendet werden.